Der BMI - oder warum die Jagd nach Zahlen nicht wichtig ist.

Der Body Mass Index ist das Mittel der Wahl, wenn man rausfinden will ob man zu dick ist. Berechnet wird er eigentlich ganz einfach:tischrechner

Gewicht / Körpergröße²

Oder mit meinen Zahlen:

102,4kg / 1,89m*1,89m => 102,4kg / 3,5721m²

Das heisst mein BMI ist 29,45. Damit bin ich bereits im Bereich des Adipositas und somit stark übergewichtig. Jetzt kommt aber der Trick:

Ich habe einen erfahrenen Trainigspartner, der darauf aufpasst, daß ich mich im Fitnessstudio mit den ganzen Apparaten nicht umbringe. Der gute Mann macht seit Jahren gezielt Muskelaufbautraining und ist dementsprechend beieinander wie ein Tier. Also richtig mit Oberarmen, wie manche Oberschenkel haben und so weiter. Ein richtiger Eisenfresser eben. Wenn wir jetzt seine Daten einsetzen:

99,8 Kg / 1,78m² => BMI 31,49.

Die fette Sau!

Damit sieht man auch gleich den größten Kritikpunkt des BMI: Es werden nur absolute Zahlen ausgewertet und nicht berücksichtigt woraus sich diese eigentlich zusammensetzen. Auch wenn mein Trainingspartner laut seines BMI bereits stark übergewichtig ist, würde man es nie denken wenn man ihn sieht. Im Gegenteil, er gehört zu den Leuten denen man kein Gramm Fett am Körper zutraut.

Erschwerend (haha) kommt noch hinzu, daß Muskeln schwerer sind als Fett. Dadurch erreicht ein gut trainierter Sportler BMI-Werte, die eigentlich gar nicht möglich sind.

Aber was bringt uns das nun? Eigentlich nichts, außer das wir dem Zahlenwahn etwas Einhalt gebieten sollten. Wichtiger als Zahlen ist das Gefühl und die gesteigerte Fitness. Man merkt es ja von ganz allein, daß sich etwas ändert und muß das nicht mit unsinnigen Rechenaufgaben nachweisen.

Zeit haben für Sport? Ich doch nicht…

uhr

Wir leben in einer immer hektischer werdenden Welt. Ein Beispiel? Nichts leichter als das: Emails waren mal als elektronisches Äquivalent zum Brief gedacht.  Man verschickt sie und wenn der Empfänger Zeit hat, dann antwortet er darauf. Mittlerweile rufen Kunden einen entsetzt an, wenn man die Frechheit besitzt nicht binnen 2 Stunden zu antworten.

Egal, jedenfalls es wird immer stressiger, immer schneller, immer hektischer. Und nun kommt so ein Abnehm-Blog daher und sagt auch noch, dass das mit dem Abnehmen ohne Sport nichts wird.

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Diätübersicht

Gewichtsverlust hat ja auch immer etwas mit Maßregeln zu tun. Man muss einfach aufpassen was man is(s)t. Die Idee ist nicht neu und es haben sich schon diverse selbsternannte und ausgebildete Fachleute Gedanken zu diesem Thema gemacht. Dabei heraus gekommen sind dann diverse Diäten.

Die wichtigsten, also die, die am meisten Publicity in der letzten Zeit kassiert haben, habe ich mir etwas näher angeschaut. Ich gebe zu jeder Diät eine mehr oder weniger kurze Zusammenfassung und meine persönliche Meinung und Einschätzung ab. Natürlich bin auch nur ein Fachmann von eigenen Gnaden, aber ich denke wenn man sich diese mit eingeschaltetem Hirn betrachtet, so kann wirklich jeder die möglichen Probleme erkennen. Ich will hier also nur Hilfestellung geben.

Folgende Diäten werden wir uns ansehen:

    1. Glyx-Diät
    2. Atkins-Diät
    3. Brigitte-Diät
    4. Hay´sche Trennkost
    5. FDH
    6. Weight Watchers
    7. Null-Diät
    8. Strunz-Diät
    9. Low-Fat-30

Diätübersicht: Low-Fat 30

Nach Low-Carb nun Low-Fat. Die Zahl hinter dem Low-Fat steht dabei übrigens für die Menge an Fett. Also heißt die die 30, dass nicht mehr als 30% Fett am Tag aufgenommen werden. Es wird mit einer grundsätzlichen Ernährungspyramide gearbeitet. Dabei spielen Gemüse und Obst die Hauptrolle und es werden pflanzliche Fette den tierischen vorgezogen. Allerdings werden auch Fettfische (Lachs, Hering, Thunfisch etc.) eingesetzt, da sie besonders hochwertige Fettsäuren enthalten.

Die Ernährung ist wirklich ausgewogen und sinnvoll zusammen gestellt. Es wird auch großes Augenmerk auf Bewegung gelegt und weitere Tipps gegeben. Die Rezepte sind durchaus alltagstauglich.

Auch Leuten, die Low-Fat-30 nicht interessiert, kann ich folgendes Buch aus der Reihe nur wärmstens ans Herz legen. Mit eines meiner meistbenutzten Kochbücher:

  • Diätübersicht
  • Diätübersicht: Strunz-Diät
  • Diätübersicht: Null-Diät
  • Diätübersicht: Weight Watchers
  • Diätübersicht: FDH
  • Diätübersicht: Strunz-Diät

    Die Strunz-Diät verlässt sich auf viel Obst, Gemüse und Eiweiß. Eiweißquellen werden aber nur benutzt wenn sie mager sind, z.b: Magerjoghurt. WennjoggerDen Hauptfokus legt diese Diät auf den Sport. Ausdauersport ist das A und O bei der Strunz-Methode, denn er kurbelt den Stoffwechsel an und soll das Fett in den Fettzellen verbrennen. Empfohlen wird dafür das Laufen/Joggen. Bei diesem Sport sollen bis zu 70% aller Muskeln belastet werden und so einen optimalen Weg zur Fettverbrennung darstellen. Auch würde der Körper nach regelmäßigem Sport automatisch Nahrung mit reichlich Kohlehydraten und Eiweiß verlangen. Das Verlangen nach fettreicher Kost sollte durch den Sport sinken. Für den Einstieg wird eine proteinmodifizierte Diät empfohlen, deren erhöhter Bedarf an Vitmaninen und Mineralien durch Zusatzstoffe ausgeglichen werden soll.

    Weiterlesen “Diätübersicht: Strunz-Diät”